Stamm Arthropoda (Gliederfüßer) ➔ Unterstamm Hexapoda (Sechsfüßer) ➔ Klasse Insecta (Insekten) ➔ Ordnung Coleoptera (Käfer) ➔ Familie Cerambycidae (Bockkäfer)
Rhagium (Megarhagium) sycophanta (Schrank, 1781)
Eichen-Zangenbock
Synonyme und andere Kombinationen:
Cerambyx sycophanta Schrank, 1781 | Cerambyx (Rhagium) sycophanta Schrank, 1781 | Harpium (Megarhagium) sycophanta (Schrank, 1781) | Megarhagium sycophanta (Schrank, 1781) | Rhagium (Rhagium) sycophanta (Schrank, 1781) | Rhagium (Rhagium) sycophanta latefasciatum Müller, 1890 | Rhagium grandiceps C. G. Thomson, 1866 | Rhagium mordax ? | Rhagium mordax cephalotes Mulsant, 1839 | Rhagium sycophanta (Schrank, 1781) | Rhagium sycophanta latefasciatum Müller, 1890 | Stenocorus cephalotes Voet, 1806 | Stenocorus inquisitor ? | Stenocorus scrutator Olivier, 1800 | Stenocorus sycophanta (Schrank, 1781) |
(?: mehrdeutiges Synonym)
Weitere Vernakularnamen:
Großer Laubholz-Zangenbock, Großer ZangenbockEinordnung:
Rhagium sycophanta gehört zur Unterfamilie Lepturinae.Verbreitung:
Europa; nach Osten bis Kleinasien und bis zum Ural.In Mitteleuropa von der Ebene bis in niedrige Gebirgslagen.
Lebensraum:
Laub- und Mischwälder, deren Randgebiete, Waldwiesen ...Beschreibung:
Körperlänge 17 - 30 mm; Oberseite mit dichter, fleckig verteilter Behaarung; Fühler kurz; Schläfen mindestens so lang oder länger als die Augen, deutlich punktiert und behaart, beim ♀ etwa parallel, beim ♂ nach hinten backenartig erweitert; Halsschild an beiden Seiten mit einem kräftigen, zahnartigen Dorn; Flügeldecken hinter der Basis mit höckerartiger Erhebung zwischen Schildchen und Schulter; Flügeldecken gewöhnlich mit 2 ± ockergelben Querbinden.Lebensweise:
Die Imagines des Eichen-Zangenbock (Rhagium sycophanta) können von April bis Juli an ihren Wirtsbäumen und gelegentlich auch auf blühenden Sträuchern und Kräutern in der Umgebung gefunden werden.Die saproxylophagen Larven von Rhagium sycophanta entwickeln sich größtenteils unter der Rinde von Eichen, seltener von anderen Laubbäumen wie Buche, Linde, Birke, Erle, Ahorn und Kastanie. Sie fressen während ihrer Entwicklung breite flache Gänge unter der Rinde von Baumstümpfen, gefällten Stämmen oder beschädigten Bäumen. Die Verpuppung erfolgt gewöhnlich im Spätsommer vor der 2. Überwinterung in einer als Puppenwiege bezeichneten, mit Genagsel umgebenen, schüsselförmigen Kammer zwischen Rinde und Splintholz. Die Käfer überwintern in der Puppenwiege und verlassen diese im folgenden Frühjahr.
Quellen, weiterführende Literatur, Links:
- Arved Lompe: Die Käfer Europas - Ein Bestimmungswerk im Internet
- Michal Hoskovec, David Navrátil, Petr Jelínek, Martin Rejzek: Longhorn-Beetles (Cerambycidae, Coleoptera) of the West Palaearctic Region neighboring territories and countries of the former Soviet Union
- Bánki, O., Roskov, Y., Döring, M., Ower, G., Hernández Robles, D. R., Plata Corredor, C. A., Stjernegaard Jeppesen, T., Örn, A., Vandepitte, L., Hobern, D., Schalk, P., DeWalt, R. E., Ma, K., Miller, J., Orrell, T., Aalbu, R., Abbott, J., Adlard, R., Aedo, C., et al. (2024). Catalogue of Life (Annual Checklist 2024). Catalogue of Life, Amsterdam, Netherlands. https://doi.org/10.48580/dg9ld
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