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Hippuriphila modeeri (Linnaeus, 1761)

Schachtelhalm-Flohkäfer Horsetail Flea Beetle

Synonyme und andere Kombinationen:

Chrysomela modeeri Linnaeus, 1760 | Haltica chrysopygis Beck, 1817 | Hippuriphila laevicollis Hellén, 1933 |

  • Hippuriphila modeeri  11676
    Hippuriphila modeeri (Linnaeus, 1761)  Schachtelhalm-Flohkäfer  Horsetail Flea Beetle  
    Hippuriphila modeeri
    DE, SN, Chemnitz, Hutholz; 2026-05-27 13:36:00
    Bildnummer: 11676

    DE, SN, Chemnitz, Hutholz
    2026-05-27 13:36:00

  • Hippuriphila modeeri, Unterseite  11677
    Hippuriphila modeeri (Linnaeus, 1761)  Schachtelhalm-Flohkäfer  Horsetail Flea Beetle  
    Hippuriphila modeeri, Unterseite
    DE, SN, Chemnitz, Hutholz; 2026-05-28 10:07:50
    Bildnummer: 11677
    Unterseite
    DE, SN, Chemnitz, Hutholz
    2026-05-28 10:07:50


Einordnung:
Hippuriphila modeeri gehört zur Unterfamilie Galerucinae, Tribus Alticini.
Verbreitung:
Holarktis (Europa, Türkei, östlich bis Ostasien, Nordafrika, Nordamerika von Kalifornien bis Alaska).
In Deutschland weit verbreitet.
Lebensraum:
Flachwasser, Schlammflächen, Ufersäume, feuchte Ruderalfluren, Feuchtwiesen ...
Die Art lebt oligophag an Schachtelhalmen (Equisetum).
Beschreibung:
Körperlänge 1,8 - 2,5 mm; metallisch glänzend dunkelbraun bis schwarz oder bronzefarben mit gelben Flecken an den Spitzen der Flügeldecken; Halsschild fein und unregelmäßig punktiert; Flügeldecken mit feinen Punktstreifen; Beine rötlichbraun, Schenkel der Hinterbeine dunkel.
Ähnliche Arten:
Hippuriphila modeeri ist die einzige Art der Gattung Hippuriphila in Europa. 3 weitere Arten kommen in Nordamerika vor.
Lebensweise:
Der Schachtelhalm-Flohkäfer (Hippuriphila modeeri) bildet eine Generation pro Jahr.
Hippuriphila modeeri überwintert als Imago in der Moos- und Laubschicht und wird erst spät im Jahr aktiv. Die Käfer fressen an den Blättern und Stängeln ihrer Wirtspflanzen. Zu diesen gehören der Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense), Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile) und Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre). Die Larven minieren während ihrer Entwicklung in jüngeren Stängeln der Wirtspflanzen. Sie durchlaufen 3 Larvenstadien und verpuppen sich in einer Erdhöhle im Boden.

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Rheinheimer, Joachim, & Hassler, Michael: Die Blattkäfer Baden-Württembergs, 2018, 928 pages, Kleinsteuber Books (Karlsruhe), ISBN 978-3-9818110-2-5