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Phyllotreta armoraciae (Koch, 1803)

Meerretticherdfloh Horseradish Flea Beetle

Synonyme:

Haltica armoraciae Koch, 1803 |

  • Phyllotreta armoraciae  8321
    Phyllotreta armoraciae (Koch, 1803)  Meerretticherdfloh  Horseradish Flea Beetle 
    Phyllotreta armoraciae
    DE, Chemnitz, Hutholz; 2018-06-16 11:22:42
    Bildnummer: 8321

    DE, Chemnitz, Hutholz
    2018-06-16 11:22:42

  • Phyllotreta armoraciae  8322
    Phyllotreta armoraciae (Koch, 1803)  Meerretticherdfloh  Horseradish Flea Beetle 
    Phyllotreta armoraciae; conf. Christoph Benisch
    DE, Chemnitz, Hutholz; 2018-06-16 11:21:41
    Bildnummer: 8322

    DE, Chemnitz, Hutholz
    2018-06-16 11:21:41
    conf. Christoph Benisch
  • Phyllotreta armoraciae  8323
    Phyllotreta armoraciae (Koch, 1803)  Meerretticherdfloh  Horseradish Flea Beetle 
    Phyllotreta armoraciae
    DE, Chemnitz, Hutholz; 2018-06-17 10:00:34
    Bildnummer: 8323

    DE, Chemnitz, Hutholz
    2018-06-17 10:00:34


Einordnung:
Phyllotreta armoraciae gehört zur Unterfamilie Galerucinae, Tribus Alticini.
Verbreitung:
Mitteleuropa, Nordamerika
Beschreibung:
Der Meerretticherdfloh Phyllotreta armoraciae hat eine Körperlänge von 2,8 - 3,5 mm. Die Flügeldecken besitzen eine fast gleichbreite oder im mittleren Teil flachbogig verengte gelbe Längsbinde, die die Schulterbeule bedeckt. Der sehr schmale Seitensaum und der etwas breitere vorn und hinten verengte Nahtsaum sind schwarz.
Lebensweise:
Imagines des Meerretticherdflohs können von April bis Juni und von August bis Oktober beobachtet werden. Die Art bildet eine Generation pro Jahr.
Phyllotreta armoraciae überwintert als Imago. Ab April fressen die Käfer an den ersten frisch austreibenden Blättern ihrer Wirtspflanze Meerrettich (Armoracia rusticana). Die Paarung und Eiablage erfolgt im zeitigen Frühjahr. Pro Weibchen werden durchschnittlich 1000 Eier, meist an die unteren Blattstängel, abgelegt. Die frisch geschlüpften Larven bohren sich in die Blattmittelrippe oder den Blattstängel, manchmal auch in die Wurzeln, und minieren dort. Nach dem Durchlaufen von 3 Larvenstadien verlassen die Larven die Pflanze und verpuppen sich in einer extra in 5 bis 10 cm Tiefe angelegten Höhle im Boden. Ab August schlüpft die neue Käfergeneration. Die Käfer fressen an den Blättern und ziehen sich nach dem Reifungsfraß im Oktober zur Überwinterung in den Boden zurück.

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Arved Lompe: Die Käfer Europas - Ein Bestimmungswerk im Internet
  2. Rheinheimer, Joachim, & Hassler, Michael: Die Blattkäfer Baden-Württembergs, 2018, 928 pages, Kleinsteuber Books (Karlsruhe), ISBN 978-3-9818110-2-5