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Criorhina berberina (Fabricius, 1805)

Synonyme:

Criorhina bombiformis Perris, 1839 | Criorhina brebissonii Macquart, 1829 | Criorhina graeca Schirmer, 1913 | Milesia oxyacanthae Meigen, 1822 |

  • Criorhina berberina, weiblich  752
    Criorhina berberina (Fabricius, 1805)     
    Criorhina berberina, weiblich
    DE, Chemnitz, Zeisigwald; 2005-06-11 11:25:16
    Bildnummer: 752
    weiblich
    DE, Chemnitz, Zeisigwald
    2005-06-11 11:25:16

  • Criorhina berberina, weiblich  753
    Criorhina berberina (Fabricius, 1805)     
    Criorhina berberina, weiblich
    DE, Chemnitz, Zeisigwald; 2005-06-11 11:25:53
    Bildnummer: 753
    weiblich
    DE, Chemnitz, Zeisigwald
    2005-06-11 11:25:53


Einordnung:
Criorhina berberina gehört zur Unterfamilie Eristalinae, Tribus Milesiini.
Verbreitung:
Von Fennoskandinavien nach Süden zu den Pyrenäen und Nordspanien; von Irland ostwärts durch Mitteleuropa in die europäischen Teile Russlands und die Türkei; Italien; Ex-Jugoslawien, Rumänien.
Lebensraum:
Laub- und Nadelwald mit überaltertem Baumbestand und gut entwickelter Strauch- und Krautschicht.
Beschreibung:
Criorhina berberina ist eine 8 - 13 mm große, lang und dicht behaarte Schwebfliege mit hummelartigem Aussehen, die in zwei unterschiedlichen Farbformen vorkommt. Bei der häufigeren Form berberina ist die Brust gelb behaart und der Hinterleib an der Basis schwarz und am Ende weißlich gelb behaart. Die seltenere Farbform oxyacanthae besitzt eine einheitlich gelbe Behaarung. Sie wird deshalb auch Gelbhaarige Hummelschwebfliege genannt. Criorhina berberina hat rötlichgelbe Fühler, schwarze Beine und unbedornte, kaum verdickte Hinterschenkel.
Lebensweise:
Criorhina berberina fliegt von Mai bis September. Die Imagines können oft beim Blütenbesuch oder auf sonnenbeschienenen Blättern sitzend beobachtet werden. Weibchen sind häufig an der Basis von alten lebenden Bäumen, an Stümpfen und in der Nähe von toten oder sterbenden Bäumen auf der Suche nach geeigneten Plätzen für die Eiablage zu finden. Die Larven entwickeln sich in feuchtem, verrottendem Holz von toten Baumwurzeln, in Höhlungen von umgestürzten Baumstämmen und im faulenden Kernholz von lebenden Bäumen. Larven wurden an Buche (Fagus), Esche (Fraxinus) und Birke (Betula) gefunden.

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Pape T. & Thompson F.C. (eds) (2017). Systema Dipterorum (version 2.0, Jan 2011). In: Species 2000 & ITIS Catalogue of Life, 2017 Annual Checklist (Roskov Y., Abucay L., Orrell T., Nicolson D., Bailly N., Kirk P.M., Bourgoin T., DeWalt R.E., Decock W., De Wever A., Nieukerken E. van, Zarucchi J., Penev L., eds.). Digital resource at www.catalogueoflife.org/annual-checklist/2017. Species 2000: Naturalis, Leiden, the Netherlands. ISSN 2405-884X.
  2. M.C.D.Speight: Species Accounts of European Syrphidae (Diptera), Glasgow 2011, Syrph the Net, the database of European Syrphidae, vol. 65, 285 pp., Syrph the Net publications, Dublin.
  3. Gerald Bothe: Bestimmungsschlüssel für die Schwebfliegen (Diptera, Syrphidae) Deutschlands und der Niederlande, DJN, 1984, ISBN 3-923376-07-3
  4. Menno Reemer, Willem Renema, Wouter van Steenis, Theo Zeegers, Aat Barendregt, John T. Smit, Mark P. van Veen, Jeroen van Steenis, Laurens van der Leij: De Nederlandse Zweefvliegen (Diptera: Syrphidae), Nederlandse Fauna 8, 2009.