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Epistrophe flava Doczkal & Schmid, 1994

Schwarzfuß-Wiesenschwebfliege

  • Epistrophe flava, männlich  6647
    Epistrophe flava Doczkal & Schmid, 1994  Schwarzfuß-Wiesenschwebfliege   
    Epistrophe flava, männlich; det. Ectemnius
    DE, Chemnitz, Hutholz; 2013-05-13 09:14:44
    Bildnummer: 6647
    männlich
    DE, Chemnitz, Hutholz
    2013-05-13 09:14:44
    det. Ectemnius
  • Epistrophe flava, männlich  6648
    Epistrophe flava Doczkal & Schmid, 1994  Schwarzfuß-Wiesenschwebfliege   
    Epistrophe flava, männlich; det. Ectemnius
    DE, Chemnitz, Hutholz; 2013-05-13 09:14:49
    Bildnummer: 6648
    männlich
    DE, Chemnitz, Hutholz
    2013-05-13 09:14:49
    det. Ectemnius

Einordnung:
Epistrophe flava gehört zur Unterfamilie Syrphinae, Tribus Syrphini.
Verbreitung:
Von Skandinavien nach Süden bis in die Pyrenäen und von Belgien nach Osten durch Mittel- und Südeuropa (Spanien, Italien) bis in die europäischen Teile Russlands; durch Sibirien an die Pazifikküste.
Lebensraum:
Laubwald.
Beschreibung:
Die Schwarzfuß-Wiesenschwebfliege Epistrophe flava hat eine Körperlänge von 11 - 14 mm. Die nur schwach glänzende Brust besitzt in der vorderen Hälfte zwei undeutliche graue Längsstreifen. Auf dem Hinterkörper befinden sich 2 große Flecken auf dem 2. Segment und 2 breite Bänder auf dem 3. und 4. Segment. Das Gesicht ist gelb. Die Fühler sind rotbraun. Die Beine sind gelb, nur die Hinterfüße sind schwarz.
Es gibt einige ähnliche Epistrophe-Arten, insbesondere die Gelbbein-Wiesenschwebfliege Epistrophe diaphana, die schwarze Fühler besitzt.
Lebensweise:
Die Schwarzfuß-Wiesenschwebfliege Epistrophe flava fliegt von Mai bis Juni und im Juli in höheren Lagen.
Larven der Art wurden in Blattlauskolonien auf Kratzdisteln (Cirsium) und Wegwarte (Cichorium) und an Blattlausgallen an Apfel Malus) gefunden. Die Junglarven schlüpfen etwa 5 Tage nach der Eiablage und entwickeln sich innerhalb von 2 - 3 Wochen. Die ausgewachsenen Larven gehen in eine lange Diapause und verpuppen sich erst im Frühling des Folgejahrs. Nach etwa 15 Tagen Puppenruhe schlüpft die nächste Generation.
Anmerkung:
Epistrophe flava = Epistrophe melanostomoides sensu van der Goot (1981)

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Pape T. & Thompson F.C. (eds) (2017). Systema Dipterorum (version 2.0, Jan 2011). In: Species 2000 & ITIS Catalogue of Life, 2017 Annual Checklist (Roskov Y., Abucay L., Orrell T., Nicolson D., Bailly N., Kirk P.M., Bourgoin T., DeWalt R.E., Decock W., De Wever A., Nieukerken E. van, Zarucchi J., Penev L., eds.). Digital resource at www.catalogueoflife.org/annual-checklist/2017. Species 2000: Naturalis, Leiden, the Netherlands. ISSN 2405-884X.
  2. M.C.D.Speight: Species Accounts of European Syrphidae (Diptera), Glasgow 2011, Syrph the Net, the database of European Syrphidae, vol. 65, 285 pp., Syrph the Net publications, Dublin.
  3. Gerald Bothe: Bestimmungsschlüssel für die Schwebfliegen (Diptera, Syrphidae) Deutschlands und der Niederlande, DJN, 1984, ISBN 3-923376-07-3
  4. Menno Reemer, Willem Renema, Wouter van Steenis, Theo Zeegers, Aat Barendregt, John T. Smit, Mark P. van Veen, Jeroen van Steenis, Laurens van der Leij: De Nederlandse Zweefvliegen (Diptera: Syrphidae), Nederlandse Fauna 8, 2009.