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Melanostoma scalare (Fabricius, 1794)

Matte Schwarzkopfschwebfliege Chequered Hoverfly

Synonyme und andere Kombinationen:

Melanostoma ceylonense Meijere, 1911 | Syrphus gracilis Meigen, 1822 | Syrphus maculosus Meigen, 1822 |

  • Melanostoma cf. scalare, weiblich  631
    Melanostoma scalare (Fabricius, 1794)  Matte Schwarzkopfschwebfliege  Chequered Hoverfly 
    Melanostoma cf. scalare, weiblich
    DE, Chemnitz, Hutholz; 2005-05-05 14:43:01
    Bildnummer: 631
    weiblich
    DE, Chemnitz, Hutholz
    2005-05-05 14:43:01

  • Melanostoma cf. scalare, weiblich  632
    Melanostoma scalare (Fabricius, 1794)  Matte Schwarzkopfschwebfliege  Chequered Hoverfly 
    Melanostoma cf. scalare, weiblich
    DE, Chemnitz, Zeisigwald; 2005-06-11 12:37:27
    Bildnummer: 632
    weiblich
    DE, Chemnitz, Zeisigwald
    2005-06-11 12:37:27

  • Melanostoma scalare, weiblich  5034
    Melanostoma scalare (Fabricius, 1794)  Matte Schwarzkopfschwebfliege  Chequered Hoverfly 
    Melanostoma scalare, weiblich, det. Gerard Pennards
    DE, Chemnitz, Hutholz; 2011-09-16 14:20:01
    Bildnummer: 5034
    weiblich
    DE, Chemnitz, Hutholz
    2011-09-16 14:20:01
    det. Gerard Pennards
  • Melanostoma scalare, weiblich  9144
    Melanostoma scalare (Fabricius, 1794)  Matte Schwarzkopfschwebfliege  Chequered Hoverfly 
    Melanostoma scalare, weiblich
    DE, Chemnitz, Harthwald; 2019-05-12 14:11:52
    Bildnummer: 9144
    weiblich
    DE, Chemnitz, Harthwald
    2019-05-12 14:11:52


Einordnung:
Melanostoma scalare gehört zur Unterfamilie Syrphinae, Tribus Bacchini.
Verbreitung:
Von Island und Fennoskandinavien nach Süden bis zur Iberischen Halbinsel, dem Mittelmeer und Nordafrika; von Irland nach Osten durch den größten Teil Europas in die europäischen Teile Russlands; in Sibirien vom Ural bis zur Pazifikküste (Kurilen); in östlichen Teilen der afrotropischen Region nach Süden bis Simbabwe; in der gesamten orientalischen Region bis nach Neuguinea.
Lebensraum:
Feuchte und mesophile Wälder, auch im offenen Gelände mit Buschbestand.
Beschreibung:
Körperlänge: 7 - 9 mm; Gesicht mit glänzendem Mittelhöcker, weitgehend bestäubt, Fühlerborste kurz behaart.
Männchen: Hinterleib auffallend lang und schmal mit meist 3 rotgelben Fleckenpaaren; Beine ohne Borsten. Augen stoßen auf dem Kopf zusammen.
Weibchen: Hinterleib mit 4 Fleckenpaaren, Hinterleibssegmente 3 und 4 mit dreieckigen Flecken mit eingebuchtetem Hinterrand.
Ähnliche Arten:
Eine ähnliche Art ist die Glänzende Schwarzkopfschwebfliege Melanostoma mellinum. Diese ist etwas kleiner und meist weniger schlank, besitzt ein glänzendes Gesicht und fast kahle Fühlerborsten. Bei den Weibchen haben die dreieckigen Flecken auf dem Hinterleib einen abgerundeten Hinterrand. Melanostoma scalare kann bei grobem Hinschauen auch mit einigen Platycheirus-Arten verwechselt werden.
Lebensweise:
Die Matte Schwarzkopfschwebfliege Melanostoma scalare fliegt in mehreren Generationen von März/April bis September/Oktober. Sie ist auch im Schatten und bei niedrigen Temperaturen aktiv. Die Imagines besuchen unter anderen die Blüten von Doldenblütlern, Löwenzahn, Hahnenfuß, Ehrenpreis, verschiedenen Gräsern, Wegerich, Schlehdorn, Stechpalme und Kriechweide. Sie sind häufig auf Pflanzen, die vom Wind bestäubt werden, zu finden.
Larven von Melanostoma scalare wurden in der Streuschicht und in Grasbüscheln, wie z. B. von Dactylis (Knäuelgräser) gefunden. Sie sind hauptsächlich nachtaktiv und ernähren sich von kleinen Insekten, wie Blattläusen und Gallmücken.
Unter Laborbedingungen dauerte die Entwicklung von der Eiablage bis zum Schlupf der Imagines nur 5 - 6 Wochen. Melanostoma scalare überwintert als ausgewachsene Larve.

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Pape T. & Thompson F.C. (eds) (2017). Systema Dipterorum (version 2.0, Jan 2011). In: Species 2000 & ITIS Catalogue of Life, 2017 Annual Checklist (Roskov Y., Abucay L., Orrell T., Nicolson D., Bailly N., Kirk P.M., Bourgoin T., DeWalt R.E., Decock W., De Wever A., Nieukerken E. van, Zarucchi J., Penev L., eds.). Digital resource at www.catalogueoflife.org/annual-checklist/2017. Species 2000: Naturalis, Leiden, the Netherlands. ISSN 2405-884X.
  2. Gerald Bothe: Bestimmungsschlüssel für die Schwebfliegen (Diptera, Syrphidae) Deutschlands und der Niederlande, DJN, 1984, ISBN 3-923376-07-3
  3. M.C.D.Speight: Species Accounts of European Syrphidae (Diptera), Glasgow 2011, Syrph the Net, the database of European Syrphidae, vol. 65, 285 pp., Syrph the Net publications, Dublin.
  4. Menno Reemer, Willem Renema, Wouter van Steenis, Theo Zeegers, Aat Barendregt, John T. Smit, Mark P. van Veen, Jeroen van Steenis, Laurens van der Leij: De Nederlandse Zweefvliegen (Diptera: Syrphidae), Nederlandse Fauna 8, 2009.
  5. Speight, M.C.D. & Sarthou, J.-P. (2014) StN keys for the identification of the European species of various genera of Syrphidae (Diptera) 2014 / Clés StN pour la détermination des espèces Européennes de plusieurs genres des Syrphidae (Diptères) 2014. Syrph the Net, the database of European Syrphidae, Vol. 80, 125 pp, Syrph the Net publications, Dublin