Stamm Arthropoda (Gliederfüßer) ➔ Unterstamm Hexapoda (Sechsfüßer) ➔ Klasse Insecta (Insekten) ➔ Ordnung Hemiptera (Schnabelkerfe) ➔ Familie Rhyparochromidae

Gastrodes grossipes (De Geer, 1773)

Kiefernzapfenwanze Pine Cone Bug

Synonyme:

Cimex grossipes De Geer, 1773 |

  • Gastrodes grossipes  3221
    Gastrodes grossipes (De Geer, 1773)  Kiefernzapfenwanze  Pine Cone Bug 
    Gastrodes grossipes
    DE, Chemnitz, Zeisigwald; 2008-03-30 13:16:32
    Bildnummer: 3221

    DE, Chemnitz, Zeisigwald
    2008-03-30 13:16:32

  • Gastrodes grossipes  3222
    Gastrodes grossipes (De Geer, 1773)  Kiefernzapfenwanze  Pine Cone Bug 
    Gastrodes grossipes
    DE, Chemnitz, Zeisigwald; 2008-03-30 13:16:56
    Bildnummer: 3222

    DE, Chemnitz, Zeisigwald
    2008-03-30 13:16:56


Weitere Vernakularnamen:
Porige Zapfenwanze
Verbreitung:
Europa; östlich bis Sibirien und Nordchina.
Lebensraum:
In Nadel- und Mischwäldern vorzugsweise auf Kiefern.
Beschreibung:
Länge 5,5 - 7,3 mm; Körper sehr flach, breit oval; Färbung überwiegend braun; Vorderteil des Pronotums, Kopf und Schildchen schwarz; Vorderschenkel insbesondere der Männchen verdickt, gezähnt; das erstes Fühlerglied überragt deutlich den Kopf.
Ähnliche Arten:
Die Kiefernzapfenwanze Gastrodes grossipes unterscheidet sich von der ähnlichen Fichtenzapfenwanze Gastrodes abietum durch die Länge des ersten Fühlerglieds, das bei Gastrodes abietum deutlich kürzer ist und kaum über den Kopf hinausragt und durch ihre etwas dunklere Erscheinung.
Lebensweise:
Gastrodes grossipes lebt überwiegend an Kiefern (Pinus), seltener an Fichten und Lärchen.
Im April, nach der Überwinterung und Paarung legen die Weibchen von Gastrodes grossipes ihre Eier vorzugsweise an Nadeln oder Zapfen von Kiefern ab. Nach dem Schlupf durchlaufen die Larven 5 Larvenstadien. Sie sind von Mai bis Juli zu finden. Die Imagines der neuen Generation erscheinen ab Juli. Die Imagines und Larven saugen an den Samen und Nadeln ihrer Wirtspflanzen. Sie verstecken sich tagsüber in den Zapfen.
Gastrodes grossipes überwintert als Imago in den Zapfen der Wirtspflanzen, selten auch unter Rindenschuppen.

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Michael Chinery: Pareys Buch der Insekten: über 2000 Insekten Europas, Verlag Kosmos, 2004, 326 Seiten, ISBN 3440099695, 9783440099698.
  2. Hans-Jürgen Hoffmann: Die Namen der Wanzen – lateinisch und deutsch, sowie deren Betonung, HETEROPTERON Heft 34 /2011, S. 17-33, ISSN 1432-3761.