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Calliptamus italicus (Linnaeus, 1758)
Italienische Schönschrecke Italian Locust
Synonyme und andere Kombinationen:
Gryllus italicus Linnaeus, 1758 |
Einordnung:
Calliptamus italicus gehört zur Unterfamilie Calliptaminae.Unterarten:
Calliptamus italicus italicus (Linnaeus, 1758)Calliptamus italicus albotibialis Nedelkov, 1907
Verbreitung:
Europa, Asien.In Südeuropa häufig und weit verbreitet, im südlichen Mitteleuropa nur lokal in geeigneten Lebensräumen vorkommend, weiter nördlich fehlend; ostwärts bis Sibirien.
Lebensraum:
Die xerothermophile Art besiedelt vegetationsarme, warme und trockene Standorte wie Steppenheiden, Trockenrasen, Felsfluren, Kiesgruben, Sanddünen, verlassene Steinbrüche ...Beschreibung:
Körperlänge ♀ 23 - 34 mm, ♂ 15 - 23 mm; Grundfärbung graubraun bis rotbraun; Halsschild oben flach mit deutlichen, wenn auch schwachen Mittel- und Seitenkielen; Halsschildseiten und Vorderflügel meist mit gelblichem Längsstreifen; Vorderflügel gewöhnlich die Knie der Hinterbeine überragend; Hinterflügel im basalen Bereich rosarot, ansonsten transparent; Hinterschienen rot; Genitalkapuze des Männchens (Pallium) spitz und nach hinten gebogen, Penisvalven verlängert und gebogen.Lebensweise:
Die Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus) bildet eine Generation pro Jahr.Ab April nach der Überwinterung der Eier schlüpfen die Larven. Diese durchlaufen 5 Larvenstadien und benötigen für ihre Entwicklung ca. 40 - 50 Tage. Die Imagines der neuen Generation erscheinen ab Juni und können bis Oktober gefunden werden. Die Eier werden von den Weibchen in kleinen Gelegen von 10 - 50 Stück in den Boden abgelegt und mit einem schwammartigen Sekret umhüllt, das nach dem Aushärten mit anhaftendem Sand und Erde eine schützende Hülle für die überwinternden Eier bildet. Insgesamt produziert ein Weibchen ca. 500 Eier.
Calliptamus italicus ist eine polyphage Art, die sich von einer Vielzahl von krautischen Pflanzen ernährt. Die Italienische Schönschrecke kann bei massenhaftem Auftreten großen Schaden an landwirtschaftlichen Kulturen verursachen.
Calliptamus italicus wurde beim Fressen an einem Rehkadaver beobachtet und hat sich in Gefangenschaft auch von lebenden Heuschrecken ernährt.
Quellen, weiterführende Literatur, Links:
- Eades D.C., Otte D., Cigliano M.M., Braun H. (2018). SF Orthoptera: Orthoptera Species File (version 5.0, Dec 2017). In: Species 2000 & ITIS Catalogue of Life, 2018 Annual Checklist (Roskov Y., Abucay L., Orrell T., Nicolson D., Bailly N., Kirk P.M., Bourgoin T., DeWalt R.E., Decock W., De Wever A., Nieukerken E. van, Zarucchi J., Penev L., eds.). Digital resource at www.catalogueoflife.org/annual-checklist/2018. Species 2000: Naturalis, Leiden, the Netherlands. ISSN 2405-884X.
- Heuschrecken-Bestimmungsschlüssel für die östlichen Südalpen. Übersetzung von Norbert Grosser, Caroline Rey und André Rey 2006/2007 aus FONTANA et al (2002): Cavallette, Grille, Mantidi e Insetti affine del Veneto.
- Krawczynski, R. & H.-G. Wagner. (2010). Ungewöhnliches Nahrungsverhalten der Italienischen Schönschrecke (Calliptamus italicus, L. 1758) und des Heidegrashüpfers (Stenobothrus lineatus, Panzer 1796). – Articulata 25 (1): 23–27.
- Acrida sp.
- Acrotylus insubricus
- Acrotylus longipes
- Acrotylus sp.
- Aiolopus sp.
- Calliptamus sp.
- Chorthippus sp.
- Euchorthippus sp.
- Heteracris littoralis
- Oedipoda miniata
- Oedipoda sp.
- Oedipodinae sp.
- Sphingonotus fuerteventurae
- Sphingonotus rubescens
- Sphingonotus sp.
- Ägyptische Knarrschrecke
- Blauflügelige Ödlandschrecke
- Braune Strandschrecke
- Brauner Grashüpfer
- Buntbäuchiger Grashüpfer
- Bunter Grashüpfer
- Gemeiner Grashüpfer
- Gewöhnliche Nasenschrecke
- Große Goldschrecke
- Grüne Strandschrecke
- Italienische Schönschrecke
- Kleine Goldschrecke
- Kleine Knarrschrecke
- Nachtigall-Grashüpfer
- Prächtige Tränenschrecke
- Rote Keulenschrecke
- Sumpfschrecke
- Wanderheuschrecke
- Weißrandiger Grashüpfer
- Wüstenheuschrecke