Stamm Arthropoda (Gliederfüßer) ➔ Unterstamm Hexapoda (Sechsfüßer) ➔ Klasse Insecta (Insekten) ➔ Ordnung Coleoptera (Käfer) ➔ Familie Staphylinidae (Kurzflügler)

Ocypus (Ocypus) olens (O. F. Müller, 1764)

Schwarzer Moderkäfer Devil's Coach-horse

Synonyme und andere Kombinationen:

Staphylinus olens O. F. Müller, 1764 | Ocypus olens (O. F. Müller, 1764) | Ocypus fulvopilosus Fiori, 1894 | Goerius macrocephalus Stephens, 1832 | Staphylinus major De Geer, 1774 | Ocypus meridionalis Fiori, 1894 | Staphylinus unicolor Herbst, 1784 |

  • Ocypus olens  11585
    Ocypus olens (O. F. Müller, 1764)  Schwarzer Moderkäfer  Devil's Coach-horse 
    Ocypus olens
    DE, SN, Chemnitz, Harthwald; 2025-08-14 18:48:27
    Bildnummer: 11585

    DE, SN, Chemnitz, Harthwald
    2025-08-14 18:48:27

  • Ocypus olens  11586
    Ocypus olens (O. F. Müller, 1764)  Schwarzer Moderkäfer  Devil's Coach-horse 
    Ocypus olens
    DE, SN, Chemnitz, Harthwald; 2025-08-15 09:56:18
    Bildnummer: 11586

    DE, SN, Chemnitz, Harthwald
    2025-08-15 09:56:18

  • Ocypus olens  11587
    Ocypus olens (O. F. Müller, 1764)  Schwarzer Moderkäfer  Devil's Coach-horse 
    Ocypus olens
    DE, SN, Chemnitz, Harthwald; 2025-08-15 09:56:21
    Bildnummer: 11587

    DE, SN, Chemnitz, Harthwald
    2025-08-15 09:56:21

  • Ocypus olens  11588
    Ocypus olens (O. F. Müller, 1764)  Schwarzer Moderkäfer  Devil's Coach-horse 
    Ocypus olens
    DE, SN, Chemnitz, Harthwald; 2025-08-15 09:59:18
    Bildnummer: 11588

    DE, SN, Chemnitz, Harthwald
    2025-08-15 09:59:18

  • Ocypus olens  11589
    Ocypus olens (O. F. Müller, 1764)  Schwarzer Moderkäfer  Devil's Coach-horse 
    Ocypus olens
    DE, SN, Chemnitz, Harthwald; 2025-08-15 10:00:24
    Bildnummer: 11589

    DE, SN, Chemnitz, Harthwald
    2025-08-15 10:00:24

  • Ocypus olens  11590
    Ocypus olens (O. F. Müller, 1764)  Schwarzer Moderkäfer  Devil's Coach-horse 
    Ocypus olens
    DE, SN, Chemnitz, Harthwald; 2025-08-15 10:01:37
    Bildnummer: 11590

    DE, SN, Chemnitz, Harthwald
    2025-08-15 10:01:37


Einordnung:
Ocypus olens gehört zur Unterfamilie Staphylininae, Tribus Staphylinini.
Unterarten:
Ocypus olens olens (O. F. Müller, 1764)
Ocypus olens azoricus (Méquignon, 1942)
Verbreitung:
Europa, Atlantische Inseln (Kanaren, Azoren), Nordamerika (eingeschleppt, 1931 erstmals im südlichen Kalifornien nachgewiesen).
In Europa weit verbreitet.
Lebensraum:
Verschiedene vorzugsweise feuchte, aber auch trockene Lebensräume - Wälder, Hecken, Parks, Gärten, Heiden ...
Beschreibung:
Körperlänge 22 - 36 mm; mattschwarz; Oberseite fein und dicht punktiert; Kopf ± viereckig, Augen wesentlich kürzer als die Schläfen; Schulterlänge der Flügeldecken so groß oder größer als die Länge des Halsschilds; Halsschild ohne vollständige glänzende Mittellinie; Hinterrand des 5. freiliegenden Tergits mit einem hellen Hautsaum; Vorderschienen am Außenrand vor der Spitze mit kräftigen Dornen zwischen der Behaarung.
Ähnliche Arten:
Eine ähnliche Art ist der 24 - 32 mm große Dunkle Raubkäfer (Ocypus tenebricosus). Bei diesem ist die Schulterlänge der Flügeldecken geringer als die Mittellänge des Halsschilds und der Hinterrand des 5. freiliegenden Tergites besitzt keinen hellen Hautsaum.
Lebensweise:
Sowohl die Imagines als auch die Larven des Schwarzen Moderkäfers (Ocypus olens) ernähren sich räuberisch von verschiedenen Wirbellosen (Invertebrata) wie Würmern, Schnecken, Spinnen, Landasseln, Insekten und deren Larven.
Ocypus olens gehört zu den flugfähigen Arten. Die überwiegend nachtaktiven Käfer können tagsüber unter Baumstämmen, Steinen, im Moos oder in der Laubstreu gefunden werden. Die Paarung findet im Herbst statt. Die ca. 4 mm großen Eier werden von den Weibchen einzeln abgelegt. Etwa einen Monat später schlüpfen die Larven. Diese entwickeln sich größtenteils im Boden und benötigen ca. 5 Monate bis zur Verpuppung, die nach dem Abschluss des 3. Larvenstadiums erfolgt. Die Käfer der neuen Generation erscheinen nach Beendigung der ca. 5 Wochen dauernden Puppenruhe.
Bei Gefahr spreizt Ocypus olens seine Mandibeln und richtet zur Abschreckung eines Angreifers drohend seinen Hinterleib auf. Der Käfer besitzt am Ende seines Hinterleibs Wehrdrüsen, mit denen er ein übelriechendes Sekret absondern kann.

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Arved Lompe: Die Käfer Europas - Ein Bestimmungswerk im Internet
  2. Harde, Severa: Der Kosmos Käferführer: Die Käfer Mitteleuropas, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & KG, Stuttgart, ISBN 3-440-07682-2.
  3. BioLib Biological Library