Stamm Arthropoda (Gliederfüßer) ➔ Unterstamm Hexapoda (Sechsfüßer) ➔ Klasse Insecta (Insekten) ➔ Ordnung Hemiptera (Schnabelkerfe) ➔ Familie Nabidae (Sichelwanzen)
Nabis (Nabis) ferus (Linnaeus, 1758)
Wiesenräuber Field Damsel Bug
Synonyme und andere Kombinationen:
Cimex ferus Linnaeus, 1758 |
Weitere Vernakularnamen:
Wilde SichelwanzeEinordnung:
Nabis ferus gehört zur Unterfamilie Nabinae.Verbreitung:
Von Frankreich und Großbritannien ostwärts durch Europa und Asien bis in den Fernen Osten von Russland und Japan.In Deutschland überall.
Lebensraum:
Auf Gräsern und Kräutern in offenen bis halbschattigen, mäßig trockenen bis feuchten Lebensräumen.Beschreibung:
Körperlänge ca. 7,5 - 8,5 mm; gelblichbraun.Ähnliche Arten:
Eine ähnliche, in Deutschland häufiger vorkommende Art ist Nabis pseudoferus Remane, 1949.Lebensweise:
Der Wiesenräuber (Nabis ferus) ernährt sich räuberisch von Gliederfüßern in allen Entwicklungsstadien. Besaugt werden Eier, Larven und Imagines.Nabis ferus überwintert als Imago. Im Mai und Juni erfolgt die Eiablage. Die Eier werden von den Weibchen in Grashalme abgelegt. Die Imagines der neuen Generation erscheinen ab August. Sie überwintern in der Bodenstreu oder an anderen geeigneten Orten.
Nabis ferus bildet eine Generation pro Jahr.
Quellen, weiterführende Literatur, Links:
- de Jong, Y.S.D.M. (ed.) (2013) Fauna Europaea version 2.6.2 Web Service available online at https://fauna-eu.org/
- Hans-Jürgen Hoffmann: Die Namen der Wanzen – lateinisch und deutsch, sowie deren Betonung, Heteropteron Heft 34 /2011, S. 17-33, ISSN 1432-3761.
- Catalogue of Palaearctic Heteroptera
- Reinhard Remane (1949): Nabis (Reduviolus) pseudoferus nova species, eine neue deutsche Nabis-Art – Verhandlungen des Vereins für Naturwissenschaftliche Unterhaltung zu Hamburg – 30: 63 - 68.