Stamm Arthropoda (Gliederfüßer) ➔ Unterstamm Hexapoda (Sechsfüßer) ➔ Klasse Insecta (Insekten) ➔ Ordnung Hemiptera (Schnabelkerfe) ➔ Familie Nabidae (Sichelwanzen)

Nabis (Nabicula) flavomarginatus Scholtz, 1847

Gelbrand-Sichelwanze Broad Damsel Bug

  • Nabis flavomarginatus, weiblich  3366
    Nabis flavomarginatus Scholtz, 1847  Gelbrand-Sichelwanze  Broad Damsel Bug 
    Nabis flavomarginatus, weiblich
    DE, SN, Chemnitz, Zeisigwald; 2007-06-24 10:54:10
    Bildnummer: 3366
    weiblich
    DE, SN, Chemnitz, Zeisigwald
    2007-06-24 10:54:10


Weitere Vernakularnamen:
Allerweltsräuber
Einordnung:
Nabis flavomarginatus gehört zur Unterfamilie Nabinae.
Verbreitung:
Europa (Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Weißrussland, Kroatien, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Ukraine), Asien ( Kasachstan, Armenien, Türkei, China, Georgien, Iran, Japan, Kirgisien, Korea, Mongolei, Russland), Nearktische Region (Alaska, Kanada, USA, Grönland).
In Deutschland überall.
Lebensraum:
Offene, sonnige, mäßig feuchte bis nasse Lebensräumee mit hohen Gräsern - Wiesen, Moore ...
In den Alpen bis in Höhenlagen von 2200 m.
Beschreibung:
Körperlänge 7,3 - 10 mm; gelblich bis braun; häufig brachypter (Deckflügel den Hinterleib etwa bis zur Hälfte bedeckend), selten makropter (Deckflügel länger als der Hinterleib).
Lebensweise:
Die Gelbrand-Sichelwanze (Nabis flavomarginatus) überwintert im Eistadium. Die Larven schlüpfen ab Mai. Die Imagines erscheinen ab Juni und können am häufigsten im Juli und August beobachtet werden. Die Eier werden von den Weibchen in die Halme von Gräsern abgelegt. Weibchen von Nabis flavomarginatus können bis Oktober gefunden werden.
Nabis flavomarginatus ernährt sich räuberisch. Eine häufige Beute der zoophagen Art sind Zikaden.

Quellen, weiterführende Literatur, Links:
  1. Hans-Jürgen Hoffmann: Die Namen der Wanzen – lateinisch und deutsch, sowie deren Betonung, Heteropteron Heft 34 /2011, S. 17-33, ISSN 1432-3761.
  2. Catalogue of Palaearctic Heteroptera
  3. Wachmann, Ekkehard & Albert Melber & Jürgen Deckert (2006): Die Tierwelt Deutschlands, Wanzen, Band 1: Dipsocoromorpha, Nepomorpha, Gerromorpha, Leptopodomorpha, Cimicomorpha (Teil 1). ConchBooks.